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Bloggen – muss das sein?

Lange habe ich mich gegen einen blog gewehrt.
Ist das nicht bloß eine Modeerscheinung für gelangweilte Stubenhocker?
Und wenn ich damit anfange – muss ich dann jeden Tag etwas Belangloses schreiben?
Etwas, das niemand lesen wird?
Soll ich dafür auch noch meine (eh schon knappe) Zeit aufwenden?!

Ich war ziemlich hin- und hergerissen.
Wie ist das mit dem technischen Knowhow, damit es einigermaßen nach etwas aussieht.
Und die Rechtschreibung sollte auch noch stimmen.
Denn schließlich bin ich eine Redenschreiberin. Wie sieht es denn aus, wenn der Text von Rechtschreib- und Grammatikfehlern strotzt?!

In den Weihnachtsferien habe ich mir diverse blogs angeschaut.
Blogs und Websites und Internetdarstellungen.
Erst einmal ganz allgemein und dann fachspezifisch.
Um ehrlich zu sein: ich war erstaunt, dass ich kaum blogs von freien Rednern fand.
Vielleicht habe ich ja nicht richtig gesucht.
Oder es geht anderen Rednern genau wie mir:
Angst vor einem zusätzlichen Zeitfresser
Angst vor dem technischen Knowhow, das man braucht
Angst vor…

Ich hab mich dann trotzdem aus meiner Komfortzone gewagt.
Als erstes verabschiedete ich mich von meinem geliebten Baukasten, mit dem ich bisher meine Homepage gestaltet hatte. Statt dessen habe ich mir Tage und Nächte um die Ohren geschlagen und versucht, mich mit WordPress anzufreunden. Die tutorials bei youtube waren eine echte Hilfe. Dazu bewiesen mein Mann Markus und die Kinder eine Engelsgeduld: “Nein, Mama. NICHT diesen button drücken. Oo. Jetzt musst du noch einmal alles eingeben. Ich hab doch gesagt, dass du NICHT auf DIESEN button drücken darfst. Jetzt hast du alles gelöscht…”

Ich gebe zu: in meiner Schulzeit war “Informatik” noch kein Schulfach. Ich komme quasi aus der digitalen Steinzeit. Die Webseite ist bestimmt noch ausbaufähig. Und ich werde ganz bestimmt noch oft Fotos und Texte ändern.
Aber ich freue mich schon darauf, von meinem Alltag als freier Rednerin zu erzählen.
Denn diese Arbeit liebe ich von ganzem Herzen. Es gibt viele Geschichten, Ratschläge und Informationen rund um all die großen Lebenswenden, die einen treffen können.
Und dann ist es gut, wenn man sich – durch diesen blog – darauf vorbereiten kann.
let’s go…

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