Allgemein

Maria 2.0

Vom 11. - 18. Mai sind deutschlandweit alle Katholikinnen zum Kirchenstreik aufgerufen.
Sieben Frauen aus Münster haben im Januar die Idee vorgestellt.
Auslöser war der (mehr als) schleppende Aufarbeitungswille der Bischöfe.

Die deutschen Bischöfe und der Vatikan spielen sich da gegenseitig den schwarzen Peter zu.
Der Vatikan lässt verlauten, dass es an den Bischöfen in den einzelnen Ländern liegt,
das Thema innovativ anzugehen und mutig voranzuschreiten.
Die deutschen Bischöfe sagen, dass ihnen leider die Hände gebunden seien.
Schließlich sei die rk Kirche eine weltweite Institution, und da könne es keine Alleingänge geben.

Wir von der Basis sagen laut und deutlich, dass wir diese "Spielchen" nicht mehr mitmachen.
Wir sind nicht die gutmütigen Schafe, die treudoof alles abnicken, was Amtskirche von sich gibt.

Jesus hat sich aktiv mit den religiösen Machthabern angelegt.
Er hat seinen Finger in die Wunde gelegt und Missstände angeprangert.

Es liegt an uns, wie Kirche in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Es liegt an uns, ob sich die Kirche verändert.

Tun wir einen ersten Schritt.
Treten wir in Kirchenstreik - und organisieren wir viele kreative und fröhliche Aktionen.
Übernehmen wir Verantwortung für die Kirche.
Weil es unsere Heimat ist.

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